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Geschichts- und Kulturverein Limeshain e.V.

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Limes (Grenzwall)

Limes (lateinisch: bedeutete ursprünglich Schneise, was auf die Entstehungsgeschichte hindeutet), später dann allgemein als „Grenze“ genannt,  bezeichnet man einen von den Römern angelegten Grenzwall.
Oft waren diese Anlagen nicht zur Abwehr

 von Angriffen gedacht, sondern dienten eher der Kontrolle und schnellen Nachrichtenübermittlung! Neben der Funktion als militärisches „Frühwarnsystem“ dienten die limites (Plural von Limes) meist als Zollgrenzen und ihre Grenzübergänge als „Marktplätze“ für den Außenhandel. Der bekannteste Limites findet sich hier in Deutschland: der Obergermanisch-Rätische Limes, der mit 550 km das längste Bodendenkmal der Welt nach der Chinesischen Mauer und dem Hadrianswall in Großbritannien ist.

Hier im Limeshainer Wald ist der Wall noch sehr gut zu erkennen verläuft entlang der regionalparkroute.

Hier finden Sie auch eine Rekonstruktion von Wall, Graben und Pallisade.

Etwas davon entfernt befinden sich die originalstellen des hölzernen Wachtturms und in der Nähe davon der steinerne Wachtturm 4/103.
Dieser wird seit August 2010 wieder rekonstruiert.

 
IMG_8158.JPG

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